Laserreinigung – Laser Cleaning

Laserreinigung - Foto: www.studiohuger.at

Eine der Besonderheiten der Villa Beer sind die Kunststein Elemente, die sowohl im Außenbereich als auch im Inneren des Hauses ein wesentliches Gestaltungsmerkmal sind.

An der Fassade sind die Einfassungen der Terrassen, der Bogen beim Dienstboteneingang und stellenweise die Fensterbänke aus diesem Material, einem feinen Sichtbeton gefertigt. Im Inneren sind beinahe alle Fensterbänke und die darunter liegenden, für die Heizkörper vorgesehen Nischen sowie die auffälligen Verkleidungen der Heizkörper in der Halle im Erdgeschoss aus Kunststein.

Zum Glück sind all diese Elemente erhalten und nur geringfügig beschädigt. Die Spuren der Zeit zeigen sich in Form von Schmutz, Ruß und diversen Versiegelungen, die bei Überarbeitungen angebracht wurden. Um diese zu entfernen, hat uns unser Holzrestaurator, die Firma Wiesauer, eine sehr moderne Technik vorgeschlagen. Mittels Laserstrahl können derartige Verschmutzungen „sanft“ entfernt werden, denn dadurch geht, anders als bei einer mechanischen Reinigung, kein Originalmaterial verloren.

In den letzten Wochen wurden also alle Kunststein Elemente im Inneren des Hauses Zentimeter für Zentimeter mit diesem speziellen Laser behandelt. Im nächsten Schritt beginnt nun die Arbeit für unseren Steinrestaurator Martin Pliessnig. Risse und kleine Beschädigungen werden ausgebessert und die Oberfläche wird mit einem geeigneten Material auf die gleiche Art geschützt, wie es auch 1930 üblich war.

Die Elemente im Außenbereich zeigen natürlich ein ganz anderes Verwitterungsbild und werden im Frühling gereinigt und saniert. Dazu erzählen wir dann gerne mehr.

For the English version, please scroll down.

Laser Cleaning

One of the distinctive features of Villa Beer is the use of artificial stone elements, which serve as a key design feature both outside and inside the house.

On the facade, the terrace borders, the arch at the servants’ entrance, and, in some places, the window sills are made of this material—a fine exposed concrete. Inside, nearly all the window sills and the niches below them—designed to house the radiators—as well as the striking radiator covers in the ground-floor hall are made of artificial stone.

Fortunately, all these elements have been preserved and are only slightly damaged. The signs of aging are evident in the form of dirt, soot, and various sealants applied during previous renovations. To remove these, our wood restorer, the company Wiesauer, suggested a very modern technique. Using a laser beam, such contaminants can be “gently” removed; unlike with mechanical cleaning, this method ensures that no original material is lost.

So, over the past few weeks, all the artificial stone elements inside the house have been treated centimeter by centimeter with this special laser. The next step is for our stone restorer, Martin Pliessnig, to begin his work. Cracks and minor damage will be repaired, and the surface will be protected with a suitable material in the same way that was standard practice in 1930.

The exterior elements, of course, show very different signs of weathering and will be cleaned and restored in the spring. We’ll be happy to share more about that then.

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