Schon 1930 musste ein so besonderes Haus wohl vor Dieben geschützt werden. Familie Beer hat sich daher dafür entschieden im Erdgeschoß Scherengitter in den Fenstern anzubringen. Damit aber die Eleganz der schlanken Metallfenster nicht zu sehr gestört wird, wurden die Scherengitter so eingebaut, dass sie im geöffneten Zustand in die Fensterleibung geklappt werden konnten und nahezu unsichtbar waren.
Alle diese Gitter waren mit Schlössern versehen, um sie zu versperren.
Der Aufwand die Gitter im gesamten Erdgeschoß zu schließen und wieder zu öffnen war sicher sehr groß und zum Teil auch nur zu zweit möglich. Wir haben Fotos gefunden, auf denen die Gitter tatsächlich geschlossen waren – ob sie aber regelmäßig, abends und morgens bewegt wurden, wissen wir nicht.
Wie auch immer es damals war, in den letzten Jahrzehnten scheinen sie nicht mehr viel benutzt worden zu sein. Mehrere Lackschichten, Rost und verbogene Teile machten sie nahezu unbeweglich.
Wieder ein Auftrag an unseren Schlosser Siegfried Steiner (Schmiedetechnik Steiner).
Nach dem Ausbau der sehr schweren Gitter hat er sie in seiner Werkstatt von Lack und Rost befreit, ausgebogen und eingerichtet. Nun sind sie zur feinen Beschichtung bereit, um dann wieder eingebaut zu werden.
Auch alle Schlösser wurden wieder gangbar gemacht und die passenden Schlüssel nachgefeilt.
Nun können wir bald das Haus wieder wie damals gegen unerwünschten Besuch schützen – danke!
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Burglary Protection in 1930
As early as 1930, such a unique house clearly needed protection from thieves. The Beer family therefore decided to install security grilles on the ground-floor windows. However, to avoid detracting too much from the elegance of the slender metal windows, the grilles were installed so that when open, they could be folded into the window jambs and were virtually invisible.
All of these grilles were equipped with locks to secure them.
The effort required to close and reopen the grilles throughout the entire ground floor was certainly considerable and, in some cases, could only be done by two people working together. We have found photos in which the grilles were indeed closed—but we do not know whether they were moved regularly, in the evenings and mornings.
Whatever the case may have been back then, they don’t seem to have been used much in recent decades. Multiple layers of paint, rust, and bent parts had made them nearly immovable.
Another job for our metalworker Siegfried Steiner (Schmiedetechnik Steiner).
After removing the very heavy grilles, he stripped them of paint and rust in his workshop, straightened them out, and adjusted them. Now they’re ready for a fine coat of paint before being reinstalled.
All the locks were also made to work again, and the matching keys were refiled.
Now we’ll soon be able to protect the house from unwanted visitors just like we used to—thank you!